Oserhase besucht Ilvesheimer Kinder 11.04.2020


Seit vielen Jahren schon lädt der Verein für Vogelfreunde am Ostermontag

zu „Ostern auf der Vogelweide“ ein. 

Die Kinder suchen den Osterhasen

und können ein Osternest basteln, die Erwachsenen erfreuen sich

am weitläufigen Gelände und der Blütenpracht.


Wegen der Corona-Pandemie haben wir diese Veranstaltung abgesagt.


Bisher haben die Kinder den Osterhasen gesucht, jetzt sucht der Osterhase

die Kinder, um sie mit einem süßen Osternest zu erfreuen.


Daher haben wir Frau Urbanski, der Sozialarbeiterin der Gemeinde Ilvesheim, Osternester gebracht, über die sich nun die Kinder der von ihr betreuten Familien freuen können.


Helmut Stroh






Eingang zur Vogelweide 22.03.2020





Er ist`s

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
- Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist`s!
Dich hab`ich vernommen!

Eduard Mörike 














Ein Herz für Schwalben 12.03.2020

Ein Herz für Schwalben


Dauerregen prasselt auf die Neue Schulstraße, als ein Hubsteiger seinen Arbeitskorb ausfährt. Zielgenau steuert dieser in die gewünschte Arbeitshöhe Diese befindet sich unmittelbar unter der Dachrinne, wo seit Jahren Mehlschwalben brüteten. Familie Schmelcher musste im vergangenen Jahr hilflos zusehen, wie „ihre Schwalben“ versuchten, ihre defekten Nester zu reparieren – vergeblich! Was tun, wenn ihre fliegenden Freunde nicht mehr Klebematerial zum Ausbessern der Nester finden? Das Anbringen von Kunst-nestern soll helfen. Bauhofleiter André Treuter organisierte den Hubsteiger und Wolfgang Spietzack vom Verein für Vogelfreunde und Vogelschutz montierte die Kunstnester direkt neben den defekten Naturnestern.


Die Neue Schulstraße ist eine der wenigen Straßen in Ilvesheim, wo noch Nester von Mehlschwalben „kleben“. Die Stall- oder Rauchschwalbe hingegen ist fast gänzlich verschwunden. Es sei denn, sie wird in Einfahrten oder Stallungen geduldet. Immer wieder werden ihre Nester entfernt. Laut Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten „Fortpflanzungs- und Ruhestätten“ zu beschädigen oder zu zerstören. Nicht schlecht staunte ein unbelehrbarer Zweibeiner, als er nach Entfernen von Mehlschwalbennestern zu 40 Tagessätzen à 30 Euro und einer gesonderten Geldbuße von 300 Euro verdonnert wurde. Das Anbringen eines Kotbrettes wäre zigmal billiger gewesen.


Während die Rauchschwalben sich bereits auf ihrem Rückflug aus Afrika befinden, verweilen die Mehlschwalben noch südlich des Mittelmeeres. Spätesten Mitte/Ende April wollen sie allerdings wieder in der Neuen Schulstraße sein.


Das Brutgebiet der Mehlschwalben ist Europa außer Island. Ihr Gefieder oberseits blauschwarz, ohne metallischen Glanz, unterseits weiß, ohne braune Kehle, haben aber einen weißen Bürzel, an dem man sie beim Fliegen schnell erkennt, auch ist ihr Schwanz kürzer und wesentlich leichter gegabelt, aber ohne Schwanzspieße. Sie nisten vorzugsweise und fast ausschließlich an den Außenwänden der Gebäude, mauern ihr Nest bis auf ein kleines Schlupfloch zu, legen im Mai vier bis sechs schneeweiße Eier, die vom Weibchen dreizehn Tage lang bebrütet werden.


Jürgen Schnepf






Arbeitseinsatz beim Vogelschutzgehölz 07.03.2020

Arbeitseinsatz beim Vogelschutzgehölz


Auf Ilvesheimer Gemarkung gab es drei Kies- und Tongruben im Mahrfeld, die man 1924 teilweise mit dem Kanalbau-Aushub verfüllte. Ursprünglich wurde aus diesen Gruben der Ton für Ziegeleien gestochen.


Auf einer der verfüllten Gruben befindet sich heute unser „Vogelschutzgehölz“. Dahinter, mittlerweile mit Sträuchern und Bäumen zugewachsen, gibt es noch eine Vertiefung, die wir Vogelfreunde von Zeit zu Zeit von Urat befreien. Darin hat auch der Fuchs sein Revier; für Rebhühner, Fasanen und Feldhasen, soweit es noch welche gibt, ist dies ein idealer Zufluchtsort.


Beim letzten Entrümpelungseinsatz vor ein paar Tagen sammelten unsere Helfer ca. 20 Glasflaschen, einen Autositz, einen Drehstuhl und einen Staubsauger sowie einen LKW-Reifen und jede Menge Metall- und Kunststoffteile ein. Der Ilvesheimer Bauhof hat freundlicherweise den Müll entsorgt, wofür wir uns herzlich bedanken. (Bild: Helmut Jung)


Herbert Frey





Jahreshauptversammlung 01.03.2020 01.03.2020

Jahreshauptversammlung 2020


Die gut besuchte Versammlung fand am vergangenen Sonntag im Aurelia Sängerheim statt. Der Vorsitzende Helmut Stroh begrüßte die Anwesenden, darunter auch den Pressevertreter vom Mannheimer Morgen.


Nach Genehmigung der Tagesordnung bat Roland Gerth, sich zu Ehren der verstorbenen Mitglieder Gerhard Kühn, Gisela Göck und Horst Kesselmeier von ihren Plätzen zu erheben.


Untermalt mit Bildern ließ der Vogelfreunde-Chef nochmals die zahlreichen Ereignisse in 2019 mit passenden Erläuterungen Revue passieren, wobei unser beliebtes Apfelsaftfest und die zum zweiten Mal stattgefundene Weinwanderung großen Anklang fanden. Des Weiteren bedankte er sich bei seinen Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit sowie bei allen Helferinnen und Helfern.


Kassenwart Wolfgang Spietzack konnte von einer positiven Kassenlage berichten. Sein besonderer Dank galt unseren Sponsoren, insbesondere der Heinrich-Vetter-Stiftung. Die Kassenprüfer Ingrid Wendel und Ralf Friedrich bescheinigten eine korrekte und übersichtliche Kassenführung und schlugen die Entlastung des Kassenwartes vor.


Anschließend bedankte sich Hans Jörg Habermehl bei den Vorstandsmitgliedern und Beisitzern für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und schlug deren Entlastung vor, die einstimmig erfolgte.


Die sich anschließenden Neuwahlen gestalteten sich problemlos, da der bisherige Vorstand samt Beisitzern sich im Vorfeld schon bereit erklärt hatte, für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Die Wahl erfolgte eistimmig.


Wir bedanken uns beim MGV Aurelia Ilvesheim für die Überlassung der Räumlichkeit und für die große Unterstützung von Roland und Maria Gerth, bei Iris Schnepf und Elisabeth Stroh am Kaffee- und Kuchenbuffet, bei allen Bäckerinnen für die leckeren Kuchen sowie bei Familie Habermehl für den Blumenschmuck. Auch Helmut Jung sagen wir vielen Dank für seinen schönen und kurzweiligen Jahresrückblick in Bildern, der von den Anwesenden mit großem Beifall bedacht wurde.


Herbert Frey